Die Marie-Curie-Schule ist eine verlässliche Grundschule. Die Schule öffnet um 8.00 Uhr, der Unterricht beginnt um 8.15 Uhr. In der 0. Stunde findet Förderunterricht für einzelne Schüler statt. Die Verlässliche Zeit endet um 13.00 Uhr. In den Räumen der Schule befindet sich auch der Marie-Curie-Hort, in dem die Kinder bis maximal 17.00 Uhr betreut werden.
Die Unterrichtszeiten:
(0. Stunde: 7.30 – 8.15 Uhr)
1.Stunde 8.15 – 9.00 Uhr
2.Stunde 9.00 – 9.45 Uhr
3.Stunde 9.55 – 10.40 Uhr
4.Stunde 11.25 – 12.10 Uhr
5.Stunde 12.10 – 12.55 Uhr
6.Stunde 12.55 – 13.30 Uhr
Wie der Tabelle zu entnehmen ist, ist seit dem Schuljahr 2012/2013 eine ganz neue Tagesstruktur entstanden mit einer neuen Rhythmisierung des Schulvormittages, um mehr Ruhe und Kontinuität in die Arbeitsphasen der Schüler und Schülerinnen zu bringen. Dadurch können wir erreichen, dass die Kinder individuell lernen und sich über einen möglichst langen Zeitraum auf ein Thema konzentrieren.
Aus zwei kurzen Hofpausen am Vormittag wurde eine lange Pause, die die Kinder in Ruhe planen können. Sie dürfen selbst entscheiden, ob sie auf den Pausenhof gehen oder die ganze Pause im Klassenraum verbringen. Sie besprechen untereinander die Pausenaktivitäten, organisieren gemeinsame Spielgruppen und entscheiden sich bewusst für ein Spiel, in das sie sich vertiefen können. Dazu wurde die Schule mit einer großen Zahl von Brettspielen und Schulhofspielen ausgestattet.
In der immer stärker von Medien geprägten Lebens- und Arbeitswelt wollen wir die Schülerinnen und Schüler befähigen, sich kritisch mit der Medienwelt auseinander zu setzen und Medien selbstbestimmt und kompetent zu nutzen. Dieses halten wir auch für Grundschulkinder für wichtig, da sie meistens auch in diesem Alter bereits im häuslichen Bereich Zugang zu verschiedenen Medien haben.
In jedem Klassenraum stehen zur Zeit zwei Computer, die sowohl im Schulnetz eingebunden sind, als auch bei Bedarf Zugang zum Internet haben. Außerdem verfügt die Schule über zwei Computerräume, die mit je 15 PCs ausgestattet sind. Jeder Klassenverband hat in der Woche 2 Stunden Computerunterricht. Jeweils eine Halbgruppe der Klasse kommt dann in den Computerraum und wird dort von Tutorinnen betreut. In den Computerstunden wird sowohl mit auf den Unterricht abgestimmten Lernprogrammen gearbeitet als auch eine informationstechnische Grundbildung vermittelt. Dafür wurde von der Schule ein Computerführerschein entwickelt, der aufbauend von Klasse 1 ab verschiedene Fähigkeiten und Aspekte des Umgangs mit dem Computer zum Inhalt hat, die letztlich abgefragt und mit einem schuleigenen Zertifikat belegt werden.
Schwerpunkte des Computerführerscheins:
1.Klasse: Komponenten des PCs, Hoch- und Runterfahren, Umgang mit der Maus, Öffnen eines Lernprogramms, Grundtasten
2. Klasse: Allgemeiner Umgang mit der Bedieneroberfläche (Microsoft Windows)
3. Klasse: Erste Schritte mit der Textverarbeitung
4. Klasse: Erste Schritte im Internet
Die Marie-Curie-Schule arbeitet ab Beginn der Schulralley mit allen Kindergärten zusammen, aus denen sie Schulanfänger bekommt, und tauscht sich mit deren ErzieherInnen aus sofern die Erziehungsberechtigten dazu ihre Zustimmung gegeben haben.( siehe auch Vorschulprojekt)
FlorAtrium - Zusammenarbeit mit dem Versuchsgarten
Es besteht eine Kooperation mit dem FlorArtrium. Wir nutzen diesen außerschulischen Lernort für folgende Projekte:
- Erlebniswelt Garten - Regionales Obst u. Gemüse
- Vom Feld ins Glas - Marmelade selbst gemacht (Hof Kaemena)
- Wo kommt unsere Milch her? (Hof Drewes)
- Gartenprojekt nach Absprache (Kartoffel-, Bohnen-, Getreide-, Apfelprojekt oder Bienenprojekt)
- Biologisch erzeugtes Rindfleisch (Biohof Schumacher)
- Städtische Grünanlagen - Spiel- und Lebensräume vor unserer Haustür
In unserem Schulbezirk liegt das Stiftungsdorf Hollergrund. Unsere Schulklassen nutzen die Möglichkeit dort mit interessierten Senioren und Seniorinnen kleine Projekte durchzuführen, d.h. es wird gemeinsam gebastelt, gebacken oder gespielt.
Im Rahmen der Bremer Schuloffensive e.V. nehmen regelmäßig Klassen an Projekten mit der Kunsthalle und verschiedenen Museen teil.
Wir besuchen Schulkonzerte in der Glocke sowie Aufführungen und Workshops in verschiedenen Theatern.
Regelmäßig werden Projektwochen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten durchgeführt. Dafür können wir häufig Experten und andere Institutionen gewinnen wie z.B. die Bremer Philharmoniker oder die Universität Bremen.
Unsere Schule ist Träger des Bremer Schullandheim Verein Dötlingen e.V. und unterhält ein Schullandheim in Dötlingen bei Wildeshausen.
Fast alle Klassen unserer Schule nutzen die Möglichkeit, während der Grundschulzeit dorthin zu fahren. Eltern der Schule unterstützen durch ihre Mitgliedschaft im Verein die Landheimarbeit und beteiligen sich an Arbeitseinsätzen.
Kinder mit großen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben können nach einem Sichtungsverfahren an einem regional zugeordneten Leseintensivkurs teilnehmen.
Da sich dieser Kurs in unserer Schule befindet, haben wir die Möglichkeit intensiv mit der Leiterin zusammenzuarbeiten. Die teilnehmenden Kinder unserer Schule können während der Kursdauer an unserer Schule bleiben und in den Pausen den Kontakt zu ihren Klassenkameraden halten.
Kinder, die mit noch nicht für den Unterricht in der Stammklasse ausreichenden Deutschkenntnissen an unsere Schule kommen, können direkt an unserer Schule an einem intensiven mehrwöchigen Deutschkurs teilnehmen.
Seit 2008 hat die Marie-Curie-Schule einen Schul- bzw. Klassenhund. Labradoodlehündin Luna begleitet ihre Klasse täglich im Schulalltag. Außerdem hält sie Kontakt zu allen Schülern der Schule, z.B. in der Hofpause. Alle Erstklässler erhalten in der Eingangsphase eine spezielle Schulung im Umgang mit „ihrem“ Schulhund. Wissenschaftlichen Studien nach fördert ein Schulhund Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein, Arbeitsdisziplin und Problemlösefähigkeit, vermittelt aber auch seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Dem zurückhaltenden Kind gibt er Selbstbewusstsein, die lebhaften Kinder werden durch ihn verträglicher.
Ehrenamtliche MitarbeiterInnen unterstützen Kinder in der täglichen Hausaufgabenhilfe, beim Lernen im Klassenverband und bei Ausflügen. Im Rahmen des Projekts „Rent-A-Teacherman“ leitet ein Student eine Sport-Arbeitsgemeinschaft.
Mit der benachbarten Wilhelm-Focke-Oberschule finden verschiedenen gemeinsame Aktionen der 4. und 5. Klassen statt. Ziel ist das Kennenlernen des Schulalltags einer weiterführenden Schule. Dazu gehören auch pädagogische Gespräche der betreffenden Kolleginnen beider Schulen.
Für allgemeine Informationen zum Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule klicken Sie bitte auf folgenden Link:
Präsentation ü 4 nach 5 (pdf, 674.6 KB)
Quelle: ZEB (ZentralElternBeitrat Bremen), 11/2020
Zu den immer wiederkehrenden Höhepunkten im Schuljahr gehören die gemeinsamen jahreszeitlichen Feste. Zusätzlich zum Sportfest beteiligen sich die 4.Klassen gemeinsam mit der Wilhelm-Focke Oberschule vor den Herbstferien am Fockelauf.