Es besteht eine Kooperation mit dem FlorArtrium. Wir nutzen diesen außerschulischen Lernort für folgende Projekte:
- Erlebniswelt Garten - Regionales Obst u. Gemüse
- Vom Feld ins Glas - Marmelade selbst gemacht (Hof Kaemena)
- Wo kommt unsere Milch her? (Hof Drewes)
- Gartenprojekt nach Absprache (Kartoffel-, Bohnen-, Getreide-, Apfelprojekt oder Bienenprojekt)
- Biologisch erzeugtes Rindfleisch (Biohof Schumacher)
- Städtische Grünanlagen - Spiel- und Lebensräume vor unserer Haustür
Seit dem Schuljahr 2005/2006 hat unsere Schule einen Schülerladen.
Kinder aus der Schülerladen - AG (s. u.) planen die Einkäufe, macht die Abrechnungen und überlegt sich Werbeaktionen.
In der Pause ist der Laden im Eingangsbereich unserer Schule geöffnet. Dort verkaufen SchülerInnen häufig benötigte Schulmaterialien und
manchmal auch selbst hergestellte Artikel wie Schlüsselanhänger und Pinnwände.
Ab etwa Februar eines jeden Jahres werden die zukünftigen Schulanfänger in kleinen Gruppen zu jeweils etwa sechs Kindern an einem Vormittag für drei Schulstunden zu einer „Schulralley“ eingeladen. Nach der Begrüßung in einem Gruppenraum lernen sich die beiden Lehrerinnen und die Kinder kennen und es wird ein kleines Arbeitsprogramm im Raum absolviert. Anschließend wird gemeinsam das Schulgebäude erkundet und es gibt auf jeder Etage des Hauses eine kleine sportliche Aufgabe für die Kinder. Den Abschluss der zweiten Schulstunde bildet eine kleine Schatzsuche. Ziel dieser Schulralley ist die Beobachtung von Stärken und Schwächen dieser Kinder im sozial-emotionalen, im motorischen und im kognitiven Bereich. In der dritten Stunde nimmt die Kindergruppe am Unterricht einer Klasse teil. Die Lehrerinnen nutzen diese Zeit um mit den Eltern bzw. den begleitenden EzieherInnen über jedes Kind einzeln zu sprechen, Beobachtungen und evt. Probleme anzusprechen und gegebenenfalls über Fördermaßnahmen für das Kind bis zur Einschulung im Sommer zu beraten und evt. zu verabreden.
Sind die Klassen im weiteren Verlauf des Frühjahrs zusammengestellt, wird jede erste Klasse von der ihr zugeordneten Klasse, ihrer „Patenklasse“, zu zwei einzelnen und. gemeinsamen Stunden in die Schule eingeladen. Dabei lernen die zukünftigen Erstklässler auch ihre spätere Klassenlehrerin kennen. Jeder große Pate hilft seinem Patenkind später nach der Einschulung sich im Gebäude zurechtzufinden und begleitet es anfangs auch regelmäßig in der Pause.
Viele Klassen unserer Schule beteiligen sich am Kinderwald und besuchen etwa einmal im Monat das Gelände der Hans-Wendt-Stiftung. Dort lernen und arbeiten sie zusammen mit ihrer Klassenlehrerin und einer Naturpädagogin.
Der Kinderwald ist ein Aufforstungsprojekt der Manfred-Hermsen-Stiftung von Kindern für Kinder. Er leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sensibilisiert die Kinder für die Natur, für ökologische Zusammenhänge und den Umweltschutz. Darüber hinaus fördert ein spielerischer Umgang mit der Natur in Verbindung mit dem Übernehmen eigener Verantwortung die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.
Jedes teilnehmende Kind pflanzt seinen eigenen Baum! Das Kind ist für seinen Baum verantwortlich, wächst zusammen mit ihm heran und kann ihn sein Leben lang aufsuchen. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich an der Planung des etwa 3ha großen Waldes zu beteiligen und sich in ihm eine Erholungs- und Erlebniszone und natürlichen Spielplatz vor oder in der Stadt zu erschaffen.
Das Projekt verfolgt Ziele von z.T. internationaler Bedeutung:
• Umweltbildung im Sinne der BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) in den Bereichen
o Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen, Lehrenden und Einheimischen für den Wert des Lebensraumes Wald und das Problem des Klimawandels
o Erkennen natürlicher Zusammenhänge, Artenkenntnisse usw.
o Stadtnahe Naturerlebnisse
o Kreativität bei der Verwirklichung eigener Ideen
o Praktische handwerkliche Tätigkeiten (z.B. Bau von Insekten- oder Vogelnisthilfen)
o Kultureller Austausch durch die Teilnahme ausländischer Freiwilliger und den regelmäßigen Kontakt mit ähnlichen Projekten im Ausland
o Förderung des Gemeinschaftsgeistes
Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder durch die Übernahme einer Verantwortung für den eigenen Baum, Einbindung in Planungsprozesse und das Weitergeben ihres Wissens.
Erholungsfunktion für die Bevölkerung
Klimaschutz / CO2-Bindung
Verbesserung des Wasserhaushalts
Verbesserung des Mikroklimas und der Lebensqualität
Sicherung der genetischen Ressourcen durch Anpflanzen seltener Bäume
Beispiel für naturnahe Aufforstung
(Pflanzung in Mischung mit standortgerechten Arten)
Erhaltung natürlicher Prozesse (natürliche Sukzession)
(nach Texten der Manfred-Hermsen-Stiftung)