Kinder sollen frühzeitig das Schwimmen erlernen. Daher müssen in Bremen alle Grundschüler im dritten Schuljahr verbindlich am Schulschwimmunterricht teilnehmen. Dazu werden alle Drittklässler einmal wöchentlich am Unterrichtsvormittag mit einem Bus abgeholt und zum Schwimmunterricht in das nächstgelegene Bad gebracht. Die Fahrt und den Unterricht organisieren die Bremer Bäder.
Ziel ist es, dass die Kinder grundlegende Fähigkeiten im Wasser erlernen und ihre Sicherheit beim Schwimmen verbessern. Viele Kinder haben bereits erste Erfahrungen gesammelt oder besitzen schon ein Abzeichen, andere beginnen erst jetzt, sich an das Wasser zu gewöhnen.
Zu Beginn des Schwimmunterrichts werden wichtige Regeln besprochen, zum Beispiel das Verhalten im Schwimmbad und die Bedeutung von gegenseitiger Rücksichtnahme. Anschließend üben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Techniken wie das Atmen im Wasser, das Gleiten und einfache Schwimmbewegungen.
Im Laufe des Unterrichts lernen die Kinder verschiedene Schwimmstile kennen, vor allem das Brustschwimmen. Auch das Tauchen und Springen gehört dazu, um das Vertrauen ins Wasser zu stärken.
Ein wichtiges Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder am Ende der 3. Klasse das Schwimmabzeichen in Bronze erreichen. Aber auch weitergehende Abzeichen können erworben werden. Der Schwimmunterricht fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das Selbstvertrauen und den Spaß an der Bewegung im Wasser.